Ortsbeiratsbericht Südstadt vom 08.1.2026
In winterlicher Atmosphäre kam der Ortsbeirat Südstadt das erste Mal im Jahr 2026 zusammen und auch die Tagesordnung für diese Sitzung hielt noch Winterschlaf: Es standen nur zwei wichtige Punkte auf der Tagesordnung.
Zum einen war die Leiterin des Amtes für Schule und Sport, Frau Watzema, bei uns im Ortsbeirat, um uns über die Entwicklung der öffentlichen Schulen im Stadtteil zu informieren. Insgesamt wurde festgehalten, dass die Schülerzahlen an der Juri-Gagarin, der Paul Friedrich-Scheel Schule und an der KGS bis 2030 voraussichtlich sehr stabil bleiben werden. Zudem berichtete sie über zahlreiche getätigte oder noch ausstehende Investitionen in unseren Schulen: So wurden die Außenanlagen durch neue Spiel- und Klettergerüste aufgewertet, die Tartanbahnen wurden oder werden wieder instandgesetzt, die Außenfassade der KGS wurde saniert und noch vieles mehr. Insbesondere hat uns die Sicht des Amtes auf die Situation in der Juri-Gagarin interessiert– über die ich bereits im November geschrieben hatte. Die Antwort des Amtes: Die Schule bietet 13 Klassenräume für 12 Klassen, die ca. 60 Quadratmeter groß sind. In jeder Klasse müssen seit der Anweisung des Bildungsministeriums 28 Schüler sein, sodass die Schüler und Schülerinnen jeweils mindestens einen Platz von 1,9 Quadratmetern zur Verfügung haben. Diese Maßgaben erfüllt die Schule und aus Sicht des Amtes besteht – auch wenn sie unsere Sorgen bzw. Wünsche durchaus teilen können – kaum Handlungsmöglichkeit. Die Klassengrößen werden vom Bildungsministerium festgelegt und das teilweise auch gegen Widerstände des Amtes. Bezüglich der Aufstellung eines neuen Containers, um die Raumsituation ein wenig zu entzerren, sieht das Amt mit Verweis auf die Haushaltssituation keine Handlungsmöglichkeit. Das heißt, dass mittelfristig nur der Demografische Wandel und der Neubau der Schule auf dem Gebiet des Groten Pohls Aushilfe schaffen könnten.
Zum anderen lag uns noch eine Informationsvorlage für einen Neubau in der Max-Planck-Straße vor. Auf dem Gebiet des B-Plan Pulverturm sollen drei Gebäude entstehen, die einen Bauwert von 28 Millionen Euro umfassen. Insgesamt sollen mit diesem Bauprojekt 73 Wohnungen sowie 359 Studentenwohnheimplätze entstehen.
Das war es für heute wieder von meiner Seite. Genießen Sie noch das bisschen Schnee und im Februar hören sie wieder von mir.
